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PRESSEARTIKEL

23/06/1953
Frankfurter Neue Presse vom 23.VI.53
Gemalt, gewebt und photographiert
Der Artikel berichtet über Ausstellungen junger Künstler in Frankfurt und Mainz. Besonders hervorgehoben werden die Bildweber Johanna Schidlo und Fritz Riedl, die im Frankfurter Kunstkabinett eine Auswahl ihrer Wandteppiche zeigen. Beide verbinden handwerkliches Können mit einer modernen abstrakten Formensprache. Schidlos Arbeiten wirken stärker figürlich und erzählerisch, während Riedls Teppiche konsequenter ungegenständlich aufgebaut sind. Gemeinsam ist ihnen die bewusste Nutzung der besonderen Wirkung von Material, Fläche und Webstruktur.
Der Artikel berichtet über Ausstellungen junger Künstler in Frankfurt und Mainz. Besonders hervorgehoben werden die Bildweber Johanna Schidlo und Fritz Riedl, die im Frankfurter Kunstkabinett eine Auswahl ihrer Wandteppiche zeigen. Beide verbinden handwerkliches Können mit einer modernen abstrakten Formensprache. Schidlos Arbeiten wirken stärker figürlich und erzählerisch, während Riedls Teppiche konsequenter ungegenständlich aufgebaut sind. Gemeinsam ist ihnen die bewusste Nutzung der besonderen Wirkung von Material, Fläche und Webstruktur.

1954
Bild-Telegraf
Das magische Handwerk
Der Artikel stellt Johanna Schidlo und Fritz Riedl als junge Vertreter einer modernen Bildteppichkunst vor. Beide erlernten 1948 in Aubusson, dem französischen Zentrum der Tapisserie, die traditionellen Webtechniken und gründeten anschließend eine eigene Werkstatt.
Ihre handgewebten Bildteppiche entstehen vollständig nach eigenen Entwürfen. Während Schidlos Arbeiten stärker gegenständlich und figürlich geprägt sind, zeichnen sich Riedls Werke durch eine konsequent abstrakte Formensprache aus. Der Artikel betont dabei das Zusammenspiel von Material, Farbe, Struktur und Rhythmus, das dem Bildteppich seine besondere Wirkung verleiht.
Schon früh wurden die Arbeiten der beiden Künstler international ausgestellt, unter anderem in Turin, Mailand, Frankfurt und Stuttgart. Auch ihre Teilnahme an internationalen Tapisserieausstellungen und der Biennale von Venedig brachte ihnen Anerkennung über Österreich hinaus.
Der Artikel stellt Johanna Schidlo und Fritz Riedl als junge Vertreter einer modernen Bildteppichkunst vor. Beide erlernten 1948 in Aubusson, dem französischen Zentrum der Tapisserie, die traditionellen Webtechniken und gründeten anschließend eine eigene Werkstatt.
Ihre handgewebten Bildteppiche entstehen vollständig nach eigenen Entwürfen. Während Schidlos Arbeiten stärker gegenständlich und figürlich geprägt sind, zeichnen sich Riedls Werke durch eine konsequent abstrakte Formensprache aus. Der Artikel betont dabei das Zusammenspiel von Material, Farbe, Struktur und Rhythmus, das dem Bildteppich seine besondere Wirkung verleiht.
Schon früh wurden die Arbeiten der beiden Künstler international ausgestellt, unter anderem in Turin, Mailand, Frankfurt und Stuttgart. Auch ihre Teilnahme an internationalen Tapisserieausstellungen und der Biennale von Venedig brachte ihnen Anerkennung über Österreich hinaus.

1954
Handweaver & Craftsman
Painters at the Loom
Der Artikel stellt Fritz Riedl und Johanna Schidlo als bedeutende junge Vertreter der modernen Bildteppichkunst vor. Beide verbinden traditionelle Webtechniken mit abstrakter Gestaltung und führen ihre Entwürfe selbst am Webstuhl aus. Dadurch entstehen eigenständige textile Kunstwerke, bei denen Material, Farbe und Webstruktur unmittelbar Teil der Komposition sind. Riedls Arbeiten werden als streng abstrakt beschrieben, während Schidlos Teppiche stärker figürliche Elemente zeigen. Ihre Werke wurden bereits in mehreren europäischen Städten und internationalen Ausstellungen präsentiert.
Der Artikel stellt Fritz Riedl und Johanna Schidlo als bedeutende junge Vertreter der modernen Bildteppichkunst vor. Beide verbinden traditionelle Webtechniken mit abstrakter Gestaltung und führen ihre Entwürfe selbst am Webstuhl aus. Dadurch entstehen eigenständige textile Kunstwerke, bei denen Material, Farbe und Webstruktur unmittelbar Teil der Komposition sind. Riedls Arbeiten werden als streng abstrakt beschrieben, während Schidlos Teppiche stärker figürliche Elemente zeigen. Ihre Werke wurden bereits in mehreren europäischen Städten und internationalen Ausstellungen präsentiert.

1959
Düsseldorfer Zeitung
Teppiche aus Wien
Der Artikel berichtet über eine Ausstellung von Fritz Riedls Bildteppichen im Düsseldorfer Malkasten. Riedl wechselte 1949 von der Malerei zur Webkunst und entwickelte nach seiner Ausbildung bei Jean Lurçat in Aubusson eine eigenständige Arbeitsweise. Seine Teppiche entstehen direkt am Webstuhl und nicht nach vorgefertigten Kartons.
Hervorgehoben werden die klare Ordnung seiner abstrakten Kompositionen, sein sicheres Farbgefühl und die feinen, an der Natur orientierten Farbabstufungen. Auch seine Lithografien werden positiv erwähnt. Der Artikel verweist außerdem auf seine internationalen Ausstellungserfolge und seine Teilnahme an der documenta in Kassel.
Der Artikel berichtet über eine Ausstellung von Fritz Riedls Bildteppichen im Düsseldorfer Malkasten. Riedl wechselte 1949 von der Malerei zur Webkunst und entwickelte nach seiner Ausbildung bei Jean Lurçat in Aubusson eine eigenständige Arbeitsweise. Seine Teppiche entstehen direkt am Webstuhl und nicht nach vorgefertigten Kartons.
Hervorgehoben werden die klare Ordnung seiner abstrakten Kompositionen, sein sicheres Farbgefühl und die feinen, an der Natur orientierten Farbabstufungen. Auch seine Lithografien werden positiv erwähnt. Der Artikel verweist außerdem auf seine internationalen Ausstellungserfolge und seine Teilnahme an der documenta in Kassel.

12/01/1956
The Boston Globe
Posters and Tapestries
Der Artikel berichtet über eine gemeinsame Ausstellung an der Museum School mit Bildteppichen von Fritz Riedl und Johanna Schidlo sowie Plakaten der Schweizer Künstler Armin and Dorli Hofmann. Riedl und Schidlo werden als Wiener Maler vorgestellt, die im Webstuhl ein neues künstlerisches Ausdrucksmittel gefunden haben. Schidlos Arbeiten erscheinen stärker bildhaft und figürlich, während Riedls Teppiche geometrischer, farbkräftiger und strukturbetonter sind. Die Ausstellung würdigt damit moderne europäische Leistungen in Tapisserie und Grafik.
Der Artikel berichtet über eine gemeinsame Ausstellung an der Museum School mit Bildteppichen von Fritz Riedl und Johanna Schidlo sowie Plakaten der Schweizer Künstler Armin and Dorli Hofmann. Riedl und Schidlo werden als Wiener Maler vorgestellt, die im Webstuhl ein neues künstlerisches Ausdrucksmittel gefunden haben. Schidlos Arbeiten erscheinen stärker bildhaft und figürlich, während Riedls Teppiche geometrischer, farbkräftiger und strukturbetonter sind. Die Ausstellung würdigt damit moderne europäische Leistungen in Tapisserie und Grafik.

19/07/1989
Mexikanische Zeitung
Fritz Riedl äußert sich anlässlich der Ausstellung „Fritz Riedl und sein Kreis“ im Museo de Arte Moderno optimistisch über die Zukunft der mexikanischen Textilkunst. Er ist überzeugt, dass sie innerhalb weniger Jahre international größere Anerkennung finden könne, besonders durch die reiche mexikanische Textiltradition, den sicheren Umgang mit Farben und die Ausdruckskraft der Künstler.
Zugleich betont Riedl, dass der Bildteppich als eigenständige Kunstform und nicht nur als Kunsthandwerk verstanden werden müsse. Dafür seien mehr Ausstellungen, Öffentlichkeitsarbeit und eine stärkere Einbindung in den internationalen Kunstmarkt notwendig. Seine Schüler beschreibt er als technisch und gestalterisch überraschend vielseitig. Langfristig plante er, wieder häufiger in Europa zu arbeiten, um den kulturellen Austausch zwischen Mexiko und Europa zu fördern.
Zugleich betont Riedl, dass der Bildteppich als eigenständige Kunstform und nicht nur als Kunsthandwerk verstanden werden müsse. Dafür seien mehr Ausstellungen, Öffentlichkeitsarbeit und eine stärkere Einbindung in den internationalen Kunstmarkt notwendig. Seine Schüler beschreibt er als technisch und gestalterisch überraschend vielseitig. Langfristig plante er, wieder häufiger in Europa zu arbeiten, um den kulturellen Austausch zwischen Mexiko und Europa zu fördern.

Zeitungsausschnitt, vermutlich 1950er-Jahre.
Der Artikel „Besuch bei dem Maler Fritz Riedl“ porträtiert Fritz Riedl als jungen Vertreter der abstrakten Kunst. Obwohl er ursprünglich als Maler und Grafiker ausgebildet wurde, beschäftigt er sich intensiv mit der Bildweberei. Seine Entwürfe entstehen aus abstrakten grafischen Kompositionen, die er Schritt für Schritt zu großformatigen Gobelins weiterentwickelt.
Riedl beschreibt seine künstlerische Entwicklung von frühen gegenständlichen Arbeiten über expressive, vom Krieg geprägte Bilder bis hin zur Abstraktion. Besonders wichtig sind ihm klare Farbflächen, eine ausgewogene Ordnung und die Suche nach dem Zentrum einer Komposition. Seine Arbeiten befinden sich bereits in Museen und Sammlungen im In- und Ausland; außerdem nahm er an zahlreichen Ausstellungen und an der Biennale 1954 teil.
Riedl beschreibt seine künstlerische Entwicklung von frühen gegenständlichen Arbeiten über expressive, vom Krieg geprägte Bilder bis hin zur Abstraktion. Besonders wichtig sind ihm klare Farbflächen, eine ausgewogene Ordnung und die Suche nach dem Zentrum einer Komposition. Seine Arbeiten befinden sich bereits in Museen und Sammlungen im In- und Ausland; außerdem nahm er an zahlreichen Ausstellungen und an der Biennale 1954 teil.

10/04/1967
N.Y. Staats-Zeitung und Herold
Fritz Riedl im Austrian Institute in New York
Bei einer Doppelausstellung im Österreichischen Kulturinstitut in New York zeigte Fritz Riedl 1967 eine Auswahl seiner Bildteppiche und Wandteppiche. Der Artikel beschreibt ihn als international anerkannten Meister der Tapisserie, der Kunst und Handwerk unmittelbar miteinander verband.
Riedl beschränkte sich nicht auf den Entwurf eines Webkartons, sondern führte den Webprozess selbst aus. Seine Werke zeichnen sich durch ein improvisiert wirkendes Farbenspiel, bewegte Formen und eine zunehmend abstrakte Bildsprache aus. Gegenständliche Motive treten dabei in den Hintergrund und werden durch freie, symmetrische oder kaleidoskopartige Kompositionen ersetzt.
Die Ausstellung umfasste 15 Bildteppiche aus seiner Schaffenszeit von 1952 bis 1967 und wurde durch Werkskizzen sowie Lithografien ergänzt. Anschließend sollte sie auch in weiteren Städten der USA gezeigt werden.
Bei einer Doppelausstellung im Österreichischen Kulturinstitut in New York zeigte Fritz Riedl 1967 eine Auswahl seiner Bildteppiche und Wandteppiche. Der Artikel beschreibt ihn als international anerkannten Meister der Tapisserie, der Kunst und Handwerk unmittelbar miteinander verband.
Riedl beschränkte sich nicht auf den Entwurf eines Webkartons, sondern führte den Webprozess selbst aus. Seine Werke zeichnen sich durch ein improvisiert wirkendes Farbenspiel, bewegte Formen und eine zunehmend abstrakte Bildsprache aus. Gegenständliche Motive treten dabei in den Hintergrund und werden durch freie, symmetrische oder kaleidoskopartige Kompositionen ersetzt.
Die Ausstellung umfasste 15 Bildteppiche aus seiner Schaffenszeit von 1952 bis 1967 und wurde durch Werkskizzen sowie Lithografien ergänzt. Anschließend sollte sie auch in weiteren Städten der USA gezeigt werden.

1967
Der Weg zurück – ein Künstlersprung voraus
Der Artikel berichtet über eine Doppelausstellung von Fritz Riedl und dem Keramiker Kurt Ohnsorg in der Neuen Galerie der Stadt Linz. Im Mittelpunkt stehen Riedls großformatige Bildteppiche, die er selbst entwirft und am Webstuhl ausführt. Seine Werke entstehen aus klaren geometrischen Strukturen, werden jedoch durch den langsamen Webprozess lebendig und vielschichtig. Der Autor betont Riedls Verbindung von handwerklicher Tradition und moderner abstrakter Kunst sowie die zeitlose, eigenständige Wirkung seiner Tapisserien.
Der Artikel berichtet über eine Doppelausstellung von Fritz Riedl und dem Keramiker Kurt Ohnsorg in der Neuen Galerie der Stadt Linz. Im Mittelpunkt stehen Riedls großformatige Bildteppiche, die er selbst entwirft und am Webstuhl ausführt. Seine Werke entstehen aus klaren geometrischen Strukturen, werden jedoch durch den langsamen Webprozess lebendig und vielschichtig. Der Autor betont Riedls Verbindung von handwerklicher Tradition und moderner abstrakter Kunst sowie die zeitlose, eigenständige Wirkung seiner Tapisserien.
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